|
Clown Popov trug sich im Goldenen Buch der Stadt ein
Kurz vor seiner letzten Vorführung in der Universitätsstadt wurde es einen kurzen Moment ernst: Da trug sich der legendäre und weltbekannte Clown Oleg Popov ins Goldene Buch der Stadt Gießen ein. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz hatte ihn dazu eingeladen. Popov wäre jedoch nicht Popov, hätte dieser feierliche Akt nicht auch etwas Verspieltes, Leichtes mit sich gebracht: Bevor er seinen Namen in die Liste der Berühmtheiten, die in Gießen zu Besuch waren (der letzte Eintrag stammt von Bundespräsident Köhler), setzte, zeichnete er – einen Clown. Popov malte Popov. Und die Oberbürgermeisterin erhielt dabei noch den Auftrag, die rote Nase nachträglich rot zu kolorieren. Der rote Stift fehlte nämlich. Er war schlicht „im Protokoll“ nicht vorgesehen.
Nicht nur für die vielen Besucherinnen und Besucher der Vorführungen des Großen russischen Staatscircus, mit dem Popov durch Deutschland tourt, wird der berühmte Clown mit seiner bekannten schwarz-weißen Ballonmütze und der typischen roten Nase damit in Erinnerung bleiben. Für die Nachwelt ist jetzt auch im Goldenen Buch festgehalten: Popov war hier. Große und kleine Fans haben sich gefreut, die mittlerweile 79jährige Clownlegende mal live zu sehen – darunter auch die OB, der beim samstäglichen Waffelnbacken mit dem Clown die spontane Idee kam, Popov im Goldenen Buch unterschreiben zu lassen. „Auf diesen Besuch kann Gießen richtig stolz sein“, so Grabe Bolz. Der Sonnenclown erwärmte eben im kalten Gießen viele Herzen.
Beitrag + Foto: Magistrat der Stadt Gießen

|