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200 Christen beten in der Stadtkirche
Stadtallendorf. Jährlich, am ersten Freitag im März, feiern in über 170 Ländern Frauen den sog. „Weltgebetstag“. In Deutschland arbeiten im Weltgebetstags-Komitee insgesamt zwölf Organisationen aus neun verschiedenen Konfessionen zusammen und stellt heute das wichtigste und lebendigste ökumenische Handlungsfeld dar.
Die Lieder und Gebete kommen in jedem Jahr von Frauen eines anderen Landes. Dieses Jahr wurde dieser Tag in Kamerun vorbereitet. Vor Ort bereiten Frauen der christlichen Kirchen diese Gottesdienste kreativ und lebendig vor und laden alle dazu ein.
So auch in Stadtallendorf. Hier wechseln Jahr für Jahr die ausrichtenden Gemeinden. Am vergangenen Freitag bereitete der Frauenkreis der ev. Kirchengemeinde den Gottesdienst vor. Mit dabei aber auch Damen der katholischen Pfarreien. Federführend hierbei war Hiltrud Schumacher, die, zusammen mit Pfarrerin Stefanie Busch, den Ablauf des Gottesdienstes nach der Agenda der Kameruner Frauen organisierte.
Titel des diesjährigen Weltgebetstages: „Alles, was Atem hat, lobe Gott“. Entsprechend wurden auch Lieder eingeübt, die ihren Ursprung in dem afrikanischen Land haben. Die Kantorei begleitete die Gottesdienstbesucher und unterstütze die Gesänge mit Trommelmusik (Elisabeth Härle am Cachon). So kam ein wenig das Flair dieser Rhythmen bei den Besuchern an und animierte zum Mitklatschen. Abwechselnd wurden die vorgeschlagenen Texte von Frauen beider Konfessionen gesprochen in denen sich nahtlos Jubelgesänge und Bittrufe einfügten.
Pfarrerin Stefanie Busch hielt eine kurze Predigt. Wie in afrikanischen Länder üblich, wurde die Kollekte durch die Gottesdienstbesucher nach vorne zum Altar gebracht, begleitet durch Chorstücke der Kantorei. Insgesamt € 502,00 kamen hierbei zusammen. Dieses Geld wird dem Weltgebetstagkomitee zur Verfügung gestellt, das damit Projekte in Kamerun unterstützt. Im Anschluss an den Gottesdienst trafen sich alle Gottesdienstbesucher zu Tee, Kaffee, Schnittchen und Kuchen im Gemeindehaus.
Beitrag + Foto: Thomas Peters
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